Urologie

 

Prostatakarzinoms

Die Therapie des Prostatakarzinoms

1. Die Therapie des Prostatakarzinoms im Frühstadium: Das operative Vorgehen: Um einen Nutzen beim operativen Vorgehen zu erreichen, sollte eine mindestens noch 10-jährige natürliche Lebenserwartung vorliegen. Verbunden damit bestimmen die zuvor erhobenen Befunde die Entscheidung zur Operation. Das standardmäßige Verfahren ist die radikale Entfernung der Prostata mit teilweiser Entfernung der Lymphknoten im Becken.

Prostatakrebs-Früherkennung

Entscheidend für weitere Verbesserungen der Früherkennung beim Prostatakarzinom ist die sichere diagnostische Unterscheidung zwischen behandlungsbedürftigen und noch nicht zu behandelnden Fällen. Im Beitrag "Die Kernpunkte der Leitlinie zur Prostatakrebs-Frueherkennung" von Herrn Prof. Dr. med. M. Wirth, Dresden finden Sie eine umfangreiche Darstellung dieser neuen S3-Leitlinie.

Prostatavorsorge

Der Prostatakrebs ist gegenwärtig der am häufigsten diagnostizierte bösartige Tumor des Mannes. Ca. 40% aller Männer im Alter zwischen 60 und 70 Jahren beherbergen ohne ihr Wissen innerlich wachsende Tumoren. Nach dem Lungenkrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache der Krebs der Prostata. Er nimmt damit als häufigste Krebserkrankung eine Sonderstellung unter den bösartigen Tumorerkrankungen ein.

Untersuchung zur Zeugungsfähigkeit beim Mann

bei unerfülltem Kinderwunsch / Infertilität / Spermiogramm / Andrologie

Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die Andrologie. Die Andrologie ist ein Spezialgebiet der Medizin, das sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen befasst. Somit ist die Andrologie in etwa die männliche Entsprechung der Gynäkologie. Der Deutsche Ärztetag hat die Zusatzbezeichnung Andrologie nach entsprechendem Ausbildungsnachweis ausschließlich für Fachärzte der Dermatologie, Endokrinologie und Urologie erlaubt. Dazu haben wir die Qualifikation erworben, Dr. Gehrig und Dr. Pfeifer verfügen über diese Zusatzbezeichnung.

Urologische Onkologie

Tumordiagnostik und –therapie in der Urologie

Sehr geehrter Patient, liebe Angehörige,
Diese Seite richtet sich an alle Menschen, die als Betroffene oder Angehörige mit urologischen Krebsleiden befasst sind. Fragen entstehen hier völlig natürlich und sollen beantwortet werden.

Die Diagnose eines Krebsleidens stellt für Sie einen Wendepunkt in Ihrem Leben dar. Zum einen muss die Diagnose erst einmal "verarbeitet" werden, zum anderen kreisen die Gedanken zu diesem Zeitpunkt über die bestmögliche Therapie und die damit verbundenen Heilungschancen, aber auch mögliche Komplikationen und Risiken.

Die Informationsflut, der man als Betroffener dann ausgesetzt ist, trägt leider meist mehr zur Verunsicherung, als zur Meinungsbildung bei. Die Ratschläge von gutmeinenden Nachbarn und Freunden, sowie die Möglichkeiten, sich über das Internet Informationen zu beschaffen, stehen dabei manchmal im Gegensatz zu dem, was einem die Ärzte raten.

Wir sind uns dieser Situation und der Verantwortung, die wir für Sie übernehmen bewusst. Unser Ziel ist es, Sie individuell, neutral und objektiv zu beraten, um Sie in die Lage zu versetzten, die Therapieentscheidung selbst zu fällen.

Vorhautverengung (Phimose)

Vorhautverengung – was ist das?

Wenn die Vorhaut des männlichen Gliedes gar nicht oder nur unter Schmerzen über die Eichel zurückgeschoben werden kann, spricht man von einer Vorhautverengung. Zudem ist die Versteifung des männlichen Gliedes mit Schmerzen verbunden. Im frühen Säuglings- und Kindesalter ist die Verklebung der Vorhaut ein Normalbefund. Bis nach Abschluss des ersten Lebensjahres kann die Vorhaut in etwa der Hälfte der Fälle zurückgeschoben werden.